5 Gründe, die für Digital Detox sprechen

August 10, 2018

 

Aus unserer heutigen Gesellschaft sind Smartphone, Laptop und Co. gar nicht mehr wegzudenken. In der U-Bahn, am Esstisch, vor dem Fernseher oder im Bett werden wir ständig von den digitalen Medien begleitet. In manchen Fällen könnte man hier fast schon von einer Sucht sprechen: Schnell noch einmal auf Instagram Bilder gucken, den Facebook-Status checken oder schauen, ob neue E-Mails reingeflogen sind - und das gleich mehrmals in der Stunde! Da stellt sich die Frage: Lassen wir uns das reale Leben klauen? Wenn wir nur noch vor dem Bildschirm hängen und in das Leben anderer eintauchen, wo bleibt dann unser eigenes?

 

 

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mir fällt es wirklich schwer, das Handy mal aus der Hand zu legen oder den Laptop mal für einen ganzen Tag zu zuklappen. Und dann habe ich es gemerkt: Ich war viel mehr mit dem Leben anderer beschäftigt als mit meinem eigenen. Anstatt bei einer Fahrt durchs Grüne die Landschaft zu bestaunen, surfte ich lieber auf Instagram. Das war der Moment, in dem ich beschlossen habe, für eine Weile auf Social Media und Co. zu verzichten. Bis dahin hatte ich gar nicht bemerkt, wie viel mir am Tag tatsächlich entgangen war. Deshalb möchte ich auch dich von einem Digital Detox überzeugen und habe fünf Gründe für dich, warum es dein Leben wirklich bereichern wird.

 

 

 

 

1. Dein digitales Leben ist nicht dein echtes Leben


Ob du es glaubst oder nicht, die Art und Weise, wie du das Leben gerade siehst, ist stark davon beeinflusst, was dir auf Social-Media-Kanälen präsentiert wird. Bilder von Instagram, YouTube-Videos und der Facebook-Status  anderer Menschen füllen dein Gehirn und werden so zur Realität. Menschen, die wir überhaupt nicht kennen, werden uns auf einmal vertrauter als unsere eigenen Freunde. Plötzlich fangen wir an, uns mit uns völlig unbekannten Personen zu vergleichen und versuchen, an deren Leben teilzunehmen anstatt unser eigenes Leben zu leben. Ich kannte die Lebensgeschichte von so vielen Instagram-Sternchen und wusste, was sie tagein und tagaus so machen. Aber meine echten Freunde hatte ich schon länger nicht mehr in Natura gesehen. Das war das Erste, was ich an meinem Social Media freien Tag gemacht habe 😊

 

 

2. Vergleiche führen zu Unzufriedenheit


Social Media präsentiert uns in 90 Prozent der Fälle nur den besten Ausschnitt aus dem Leben der anderen. Jedes Bild in den sozialen Medien sieht nahezu perfekt aus und weckt in uns das Gefühl, dass das Leben der anderen so viel besser ist als unser eigenes.


Da passiert es leicht, dass wir anfangen unser eigenes Leben zu hinterfragen. Fragen wie “Warum habe ich nicht so ein aufregendes Leben?”, oder “Warum bin ich nicht so schlank?” haben mich persönlich sehr unzufrieden gemacht. Wenn dein Spiegelbild nicht zu den Bildern in den sozialen Medien passt, sinkt schnell das Selbstwertgefühl. Und seien wir doch mal ehrlich: Niemand sieht nach dem Aufstehen so perfekt aus, wie all die Instagram-Sternchen. Viel zu oft vergessen wir daher, dass hinter den perfekten Bildern echte Menschen stecken, die auch schlechte Tage haben - nur das sehen wir nicht. Es ist daher an der Zeit, die Vergleiche zu beenden und das eigene Leben wieder zu schätzen.

 

 

 

3. Dein Leben rauscht an dir vorbei
 

Hast du schon einmal ein Buch gelesen und hast am Ende des Kapitels festgestellt, dass du gar nicht mitbekommen hast, worum es ging? Du warst zu sehr abgelenkt und musstest jetzt alles noch einmal lesen.


Bei Büchern ist das kein Problem - du blätterst einfach ein paar Seiten zurück und liest sie noch einmal. Im echten Leben ist das schwieriger. Hier gibt es keine Rückspultaste. Bei meinem letzten Roadtrip hat mich mein Freund öfters gefragt: “Woah, hast du das gesehen?!”. Das hatte ich leider nicht - ich saß am Handy. Denke daran, du lebst nur einmal. Versuche, so viele tolle Momente wie möglich bewusst zu erleben. Das setzt aber voraus, dass du Handy und Co. auch mal zur Seite legen kannst.

 

 

4. Du hast weniger Energie für dein eigenes Leben

 

Das ständige Checken von Facebook, Instagram und Co. raubt ganz schön viel Energie. Energie, die uns fehlt, eigene Projekte anzugehen und Träume zu verwirklichen. Es ist doch so viel einfacher, die Erfolge von anderen zu verfolgen… Mich persönlich motivieren die Erfolge anderer leider überhaupt nicht, selbst Dinge anzupacken. Bei mir werden eher die Zweifel lauter. “Du wirst nie so gut sein wie Person X” oder “Dafür fehlt dir das nötige Wissen”, sind typische Gedanken, die mir durch den Kopf schießen, wenn ich die erfolgreichen Leben anderer sehe.


Schluss damit! Es ist mal wieder an der Zeit, eigene Erfolge im realen Leben zu erleben. Lass uns nicht mehr dem Leben von Personen hinterher jagen, die wir selbst nicht einmal kennen, sondern lass uns unsere eigenen Träume wahr machen.

 

 

5. Du verlierst die Kontrolle über dein eigenes Leben

 

Wann hast du das letzte Mal eine Aufgabe erledigt, ohne sie künstlich in die Länge zu ziehen? Mir geht das oft so: Ich kann mich einfach nicht aufraffen, die Arbeit zu starten und da ist Social Media echt verführerisch. Denn Social Media ist eine willkommene Ablenkung, wenn wir Dinge zu erledigen haben, auf die wir keine wirkliche Lust haben. Selbst Dinge, auf die wir uns eigentlich freuen, werden beiseite geschoben, weil wir erst einmal noch unsere Notifications checken müssen.


Durch Digital Detox bekommen wir wieder die Überhand über unsere eigene Zeit. Anstatt uns auf sozialen Medien rumzutreiben, können wir nun andere Dinge erledigen. Du wirst dich wundern, wie schnell dir Dinge von der Hand gehen, für die du sonst viel länger gebraucht hast.  

 

 

Mit Yoga kannst du dein Digital Detox sogar noch unterstützen, denn mit der richtigen Praxis wirst du in die Lage versetzt, dich auf deine Atmung und auf dich selbst zu konzentrieren. So kommst du völlig in deinem eigenen Körper an und kannst erkennen, wie schön dein eigenes Leben ist.

 

 

Author: Liesa Huppertz
Content Creator, PR & Social Media Manager

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