7 Tips wie es mit deinem H(OM)E Yoga endlich klappt.

March 24, 2017

 

Jeder Yogi sieht sich irgendwann mit dem Thema „Home Yoga“ konfrontiert. Wie aber schaffen wir es unser Yoga auch in den eigenen vier Wänden zu etablieren ohne direkt wieder das Handtuch zu werfen?

 

Jahrelange habe ich versucht, Yoga in meine tägliche Morgenroutine zu integrieren. Zunächst ziemlich erfolglos. Besonders erfolglos war ich immer dann, wenn mein Freund neben mir lag und ich mich statt Yoga zu machen auch noch einmal an seine warme Schulter schmiegen konnte. 

 

Gute gemeinte und doch viel zu vage Tipps wie „Praktiziere regelmäßig!“ oder: „Am wichtigsten für Fortschritte ist es, Yoga zuhause zu üben!“ haben mir auch nicht wirklich weitergeholfen. Über die Zeit habe ich deshalb verschiedene Dinge ausprobiert und inzwischen häufen sich die heimischen Dates mit meiner Yogamatte.

 

Wenn auch du dir den Weg zum Studio öfter einmal sparen willst oder es zeitlich einmal etwas eng wird, sind die nachfolgenden 7 handfesten Tipps für mehr Yoga zuhause vielleicht genau das Richtige für dich.

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Such dir einen schönen Yogaplatz.

 

Das Allerwichtigste ist, dass du dich wohl fühlst. Ideal ist es natürlich, wenn du eine Ecke in deiner Wohnung findest, in der du dir einen festen Yogaplatz einrichten kannst. Das spart dir den Stress des „Auf- und Abbauens“ und du hast eine Ausrede weniger, nicht Yoga machen zu wollen. Vielleicht hilft es zum Beispiel, die Couch ein wenig zu verrücken oder die alte Kommode endlich auszumisten und in den Keller zu verbannen? So hilft dir dein Yoga Platz direkt beim Loslassen bevor du überhaupt die Yoga Matte ausgerollt hast. Wenn die Platzverhältnisse in deiner Wohnung keine Wahloptionen zulassen, kannst du auch in eine schöne Duftkerze oder gutes Equipment investieren, um dich in Yogastimmung zu bringen. Räucherstäbchen, eine Mala Kette oder ein schönes Mantra in einem Bilderrahmen sind ein guter Anfang.

 

 

2. Roll die Matte schon am Abend aus.

 

Wenn du die Großen der Szene fragst, werden dir viele sagen, dass es sich morgens am besten übt. Ich gehöre glücklicherweise zu den Menschen, die kein großes Problem mit dem frühen Vogel haben. Wenn du aber zu der anderen Sorte gehören solltest, ist es wichtig, dass du dich nicht in der morgendlichen „Soll ich? Soll ich nicht?“ Diskussion verlierst. Daher rate ich dir, deine Yoga Matte schon abends auszurollen und gleich nach dem Aufstehen ohne große Umwege loszulegen.

 

 

3. Babysteps.

 

Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut. An zu großen Vorhaben scheitert wir alle nur zu gerne. Wesentlich einfacher ist es, wenn du dir beim privaten Üben nur ein kleines Pensum vornimmt. 15 bis 20 Minuten täglich reichen völlig aus. So könnte z.B. eine Yoga Einheit bei mir aussehen: ein paar Minuten Atmung beobachten und zentrieren, drei Sonnengrüße (ich praktiziere gerne A und B), vier simple Steh-Asanas wie beispielsweise die Krieger oder das Dreieck, ein paar Minuten Savasana. Wenn dann doch das Bedürfnis kommt, die Praxis auszudehnen: The sky is the limit, go for it!  

 

 

4. Aufschreiben.

 

Bevor ich mit dem Yoga zuhause beginne, schreibe ich mir eine grobe Abfolge der Asanas in ein kleines, Notizbüchlein und lege die Notizen neben meine Matte. Auf diese Weise fällt das Überlegen, was als nächstes kommt, weg und ich kann mich auf die eigentlichen Positionen konzentrieren, die ich gerade mache. Im Büchlein findet sich ein buntes Sammelsurium an Yogastunden. An ganz umkreativen Tagen, suche ich mir einfach eine alte Sequenz heraus und wieder habe ich eine Ausrede weniger kein Yoga machen zu wollen.

 

 

 

 

 

 

5. Personal Training.

 

Wer sich unsicher ist, welche Asanas zueinander passen, gönnt sich am besten eine Privatstunde. Ein guter Yogalehrer kann gemeinsam mit dir eine Sequenz erarbeiten, die du jederzeit und überall machen kannst. Insbesondere, wenn du bereits erste Anzeichen von körperlichen Beschwerden haben solltest, ist eine individuelle Sequenz ausgerichtet auf deinen Körper sinnvoll. So kannst du das Yoga gezielt nutzen, um deine Beschwerden zu lindern statt sie mit inkorrekter Ausführung der Asanas zu verschlimmern. 

 

 

6. Yoga Zuhause vom Band.

 

Yoga ist im Mainstream angekommen: Ein Hoch auf die Technik! In meinem Bekanntenkreis schwören viele auf Online-Yoga, z.B. von Yogalo, Oneoeight, Doyouyoga oder Yogaeasy. Für alle, die ohnehin schon den ganzen Tag in den Computer starren, empfehlen sich eher Audio-Yoga Angebote. Für Audio-Klassen ruhig mal Itunes oder Spotify durchstöbern. Ich persönlich mag die Anleitungen von Lehrern, die ich persönlich kenne am liebsten. Frag doch mal bei deinen Lehrern nach, ob du während der Stunde einen Audio Mitschnitt machen kannst, um den Einstieg in dein Yoga Zuhause zu erleichtern. 

 

 

7. Take it easy.

 

Last but not least: Versuche dein Bestes, regelmäßig zu üben, aber wenn es mal nicht klappt, hey, dann ist das kein Weltuntergang und ist auch mal okay. Dann mach am nächsten Tag weiter. Irgendwann wirst du es ohne deine morgendlich Praxis ohnehin nicht mehr aushalten und dein Körper verlangt von ganz alleine, nach Bewegung. Und dann hast du das Schlimmste überstanden! 

 

 

 

Hast du noch weitere Tips, die dir helfen am Ball zu bleiben? Ich freue mich von dir zu hören! 

 

In diesem Sinne, frohes Yogieren.

 

 

 

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